Heute möchte ich gerne ein Video mit Ihnen teilen. Elisabeth Gilbert, Autorin des Bestsellers "Eat, Pray, Love" spricht darin über den kreativen Prozess, über den Druck, dem ein kreativer Kopf ausgesetzt sein kann - wenn man verpasst anzuerkennen, dass JEDER von uns ein Schöpfer ist - abhängig von der göttlichen Eingebung, die nur dann kommt, wenn Raum dafür vorhanden ist. Also: Schafft Platz in eurem Leben!
Samstag, 12. November 2016
Sonntag, 2. Oktober 2016
Erntedank!
Ein besonderes Fest im Jahresverlauf ist für mich das Erntedank-Fest. Dafür muss ich keiner Kirche angehören, dazu muss ich lediglich mit der Natur verbunden sein.
Wer den Bezug nicht ganz verloren hat, kann sich glücklich schätzen! Es ist ein unbeschreibliches Gefühl, die mühevoll gesäten und gehegten Früchte vom Feld zu ernten, zu verarbeiten, mit ihnen zu kochen und sie letztlich zu verspeisen. Euphorie (morgens um 6 Uhr, in Gummistiefeln an der frischen Luft) und Dankbarkeit, Wertschätzung, Seelenruhe und (Supermarktjahre lang vergessene) Geschmackserlebnisse sind häufige Nebenwirkungen.
Wer keinen eigenen Grund hat, macht sich (und seinen Kindern) sicherlich ein großes Geschenk mit der Pacht einer Furche auf dem Sonnenacker. Die - zugegeben - ziemlich bequeme Alternative ist das Abo einer Ökokiste. Aber auch damit lässt sich die Verbindung zu unserem Planeten wieder herstellen. Zu wissen, was in unseren Breiten wann wächst, kann nicht nur der Gesundheit zuträglich, sondern für die Eine oder den Anderen zum echten Aha-Erlebnis werden. Und vielleicht rückt vor allem eines wieder mehr ins Bewusstsein: Wir sind abhängig. Abhängig von der Sonne, der Erde, den Insekten, dem gesamten Ökosystem.
Ich frage Sie: Was gilt es also Schöneres zu begehen als ein echtes Ernte-Dank-Fest?
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| Sonnenacker der Familie Löw-Dick, Kottgeisering (Foto: K. Löw) |
Wer den Bezug nicht ganz verloren hat, kann sich glücklich schätzen! Es ist ein unbeschreibliches Gefühl, die mühevoll gesäten und gehegten Früchte vom Feld zu ernten, zu verarbeiten, mit ihnen zu kochen und sie letztlich zu verspeisen. Euphorie (morgens um 6 Uhr, in Gummistiefeln an der frischen Luft) und Dankbarkeit, Wertschätzung, Seelenruhe und (Supermarktjahre lang vergessene) Geschmackserlebnisse sind häufige Nebenwirkungen.
Wer keinen eigenen Grund hat, macht sich (und seinen Kindern) sicherlich ein großes Geschenk mit der Pacht einer Furche auf dem Sonnenacker. Die - zugegeben - ziemlich bequeme Alternative ist das Abo einer Ökokiste. Aber auch damit lässt sich die Verbindung zu unserem Planeten wieder herstellen. Zu wissen, was in unseren Breiten wann wächst, kann nicht nur der Gesundheit zuträglich, sondern für die Eine oder den Anderen zum echten Aha-Erlebnis werden. Und vielleicht rückt vor allem eines wieder mehr ins Bewusstsein: Wir sind abhängig. Abhängig von der Sonne, der Erde, den Insekten, dem gesamten Ökosystem.
Ich frage Sie: Was gilt es also Schöneres zu begehen als ein echtes Ernte-Dank-Fest?
Donnerstag, 1. September 2016
Schmutz raus, Herbst rein.
Wer noch keinen passenden Türvorleger hat, wird ganz sicher hier einen schönen finden. Weitere Motive und Farbvarianten sind unterwegs :-)
Sonntag, 28. August 2016
Kalt ist der Morgenhauch

Die Erde atmet aus, Nebel steigen auf. Auf leisen Sohlen und doch spürbar, pirscht sich der Herbst heran. Ist es zu früh? Ich finde: Nein. Ich freue mich auf die langsamere Jahreszeit. Rilke kommt mir in den Sinn...
Herbsttag
Herr, es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß. Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren, und auf den Fluren lass die Winde los.
Befiehl den letzten Früchten, voll zu sein; gib ihnen noch zwei südlichere Tage, dränge sie zur Vollendung hin, und jage die letzte Süße in den schweren Wein.
Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr. Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben, wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben und wird in den Alleen hin und her unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.
Rainer Maria Rilke, 21.9.1902, Paris
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| Am Nachmittag, im Garten, verarbeite ich meine Sinneseindrücke... |
Dienstag, 2. August 2016
Sommer auf dem Balkon
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| Tischdecke "The new Bohemian" |
"Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah?" Diesen Spruch kennt wohl jeder. Es gab Zeiten, da hab ich ihn nicht gern gehört.
Jetzt sitze ich hier, auf meinem Balkon. Die Sonne taucht alles in grelles Licht, lässt die Farben leuchten. Die Vögel zwitschern in den Bäumen und es streicht mir ein lauer Wind über die Haut. Auch der Verkehrslärm hat abgenommen - so Viele sind verreist. Was will man mehr? Es heisst, Glück ist, wenn alles "Wollen" aufhört. Nur bei meiner neuen Tischdecke habe ich eine Ausnahme gemacht: Lange habe ich sie gewollt. Jetzt ist sie da - und ich bin glücklich. Gerne teile ich dieses Glück mit Ihnen. Schauen Sie doch mal in meinem Shop vorbei :-)
Mittwoch, 15. Juni 2016
Paris war eine Frau
"Die Frauen von der Left Bank" von Andrea Weiss
Ich begeistere mich absolut für das Paris um 1900! Wer dieses Faible teilt, wird sich freuen über das reich illustrierte und höchst lebendige Gruppenporträt der Künstlerinnen in Paris, die als Frauen von der Left Bank in die Geschichte eingegangen sind. Dazu gehören neben anderen Künstlerinnen u.a die Schriftstellerinnen Colette, Djuna Barnes, Gertrude Stein, die Verlegerin Alice B. Toklas und die Fotografin Gisèle Freund. Im Paris jener Jahre sprengten sie die Fesseln eines angepassten Lebens und bildeten eine verschworene Gemeinschaft, deren Mythos noch heute fortwirkt.Bewegt, inspiriert, unangepasst
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| Djuna Barnes war eine US-amerikanische Schriftstellerin und Illustratorin. Sie zählt zu den wichtigen Autorinnen der literarischen Moderne. |
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