Freitag, 6. Oktober 2017

Waldbaden

In Japan und den USA ist das sogenannte Waldbaden – shinrin-yoku oder forest bathing – schon länger als Therapie anerkannt. Spaziergänge durch den Wald, verbunden mit Atemübungen und Meditation sind die wichtigsten Faktoren dieser Therapie.

shinrin-yoku Illustration von Birgit Löw, Textile art and design










































Was steckt tatsächlich dahinter? Sicher, ein Spaziergang durch den Wald tut gut. Allein die Ruhe und die frische, duftende Luft sind Erholung pur für Körper und Geist. Doch leichte Bewegung in Waldluft vermag noch viel mehr!

Vor allem japanische Forscher beschäftigen sich mit dem Thema Wald und Gesundheit. Wissenschaftler der Universität Tokyo haben in einigen Studien nachgewiesen, dass bereits eine halbe Stunde – besser noch eine Stunde – spazieren durch den Wald nachweisbare positive Effekte hat:

  • die Sauerstoffversorgung der Zellen wird verbessert 
  • die Fließfähigkeit des Blutes wird verbessert 
  • es sinken nachweislich Blutdruck und Puls
  • Stresssymptome legen sich 
  • es steigt nachweislich die Zahl der natürlichen Killerzellen (Leukozyten) 
  • der Körper produziert mehr Proteine (welche Krebszellen angreifen) 

Studie (Universität Tokyo): 
Physiologische und psychologische Effekte eine shinrin-yoku-Therapie bei Frauen mittleren Alters

Was den Wald überhaupt zu etwas ganz Besonderem macht, kann man in Peter Wohllebens "Das geheime Leben der Bäume" erfahren - wirklich spannend und für den Laien gemacht!


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